Startseite › LinkedIn nach Beruf › Freelancer
LinkedIn für Freelancer: Direktkunden ohne Vermittler
Als Freelancer gewinnst du über LinkedIn Direktkunden, ohne Provision an Plattformen zu zahlen: Firmen beauftragen dich, nachdem sie deine Arbeit im Feed gesehen haben. Lade die Menschen ein, die deine Leistung einkaufen (nicht andere Freelancer), poste deine Projekte mit Kontext und antworte denen, die annehmen, wenn es einen Anlass gibt.
Wen auf LinkedIn einladen? Leitfaden für Freelancer
Lade die Person ein, die das Budget für deine Leistung hat, meist eine Teamleitung.
| Wenn du in … arbeitest | Lade … ein | Bei … |
|---|---|---|
| Web- oder Produktentwicklung | Gründer, CTOs, Product Manager | Start-ups und digitale KMU |
| Design und Marke | Marketing- und Markenverantwortliche | Konsumgütermarken, E-Commerce und Agenturen |
| Text und Content | Content-, Marketing- und Kommunikationsleiter | B2B-Software und Medien |
| Agenturen als Kunden | Agenturinhaber und Account Directors | Marketing- und Entwicklungsagenturen |
So richtest du deine Zielgruppe in Reachvite ein
Werte für jeden Tab der Erweiterung:
- Branche: Die Branchen der Kunden, für die du schon Referenzen hast.
- Position: Wer beauftragt: Gründer, Marketingleitung, CTO, Agenturinhaber.
- Unternehmen: Firmen, mit denen du gern arbeiten würdest, und Agenturen, die deine Leistung auslagern.
- Wo?: Deine Stadt, wenn du Nähe verkaufst; remote die Länder mit deiner Sprache und Zeitzone.
Reachvite wendet immer eigene Filter an: echte Personen mit 500+ Kontakten, nie Kontakte 1. Grades oder offene Einladungen.
Wie viele Einladungen pro Woche?
Zwei Stapel à 20 pro Woche.
Als Freelancer ist deine Zeit abrechenbar: Nimm dir ein paar Minuten, um zwei Stapel pro Woche zu prüfen, und konzentrier dich aufs Posten. Vierzig gut gewählte Einladungen pro Woche reichen, um dein Netzwerk in einem Quartal zu verändern. LinkedIn nennt keine feste Zahl – mehr dazu im wöchentlichen Einladungslimit.
Beispiele für Einladungsnachrichten
Die Nachricht ist optional und auf 300 Zeichen begrenzt.
- „Hallo Clara, ich gestalte Websites für Praxen und Kliniken und zeige bei jedem Projekt das Vorher und Nachher. Gern vernetzt.“
- „Hallo Felix, ich schreibe technische Inhalte für B2B-Softwarefirmen. Ich hätte dich gern in meinem Netzwerk.“
- „Hallo Nora, ich unterstütze Agenturen als Shopify-Entwickler, wenn Kapazität fehlt. Falls das einmal hilft, bin ich da.“
Was du posten solltest, damit man annimmt (und sich an dich erinnert)
- Abgeschlossene Projekte mit Problem, Lösung und Ergebnis.
- Wie du arbeitest: Zeitrahmen, Ablauf und was du vom Kunden brauchst.
- Häufige Fehler in deinem Fachgebiet und wie man sie vermeidet.
Häufige Fehler
- Das Netzwerk mit Freelancern aus der eigenen Nische füllen.
- Eine generische Headline wie „Freelancer | Leidenschaft für…“.
- In der ersten Nachricht nach Aufträgen fragen.
Häufige Fragen
LinkedIn oder Plattformen wie Malt und Upwork?
Beides ergänzt sich. LinkedIn dauert länger, aber Kunden kommen direkt und ohne Provision.
Brauche ich Premium?
Nicht zum Einladen. Premium erlaubt vor allem mehr personalisierte Notizen; Einladungen ohne Notiz funktionieren ebenfalls.
Wie viele Kontakte brauche ich?
Wer zählt mehr als wie viele: Ein paar hundert potenzielle Kunden schlagen tausende zufällige Kontakte.
Quellen: LinkedIn-Hilfe zu Einladungen und Reachvite-Funktionen, Stand 31. Oktober 2026. Die Taktung ist eine Empfehlung, keine offizielle Zahl.
Wähle deine Zielgruppe und lass Reachvite die Einladungen senden – in Stapeln, die du freigibst.
Zu Chrome hinzufügen ↗Chrome fragt nach Zugriff auf LinkedIn: Reachvite arbeitet nur mit der Zielgruppe, die du auswählst, sendet nie etwas ohne dein OK und liest weder deine Nachrichten noch dein Passwort.
Leitfäden für andere Berufe
- Anwälte
- Immobilienmakler
- Berater
- Finanzberater
- Steuerberater und Buchhaltung
- Versicherungsmakler
- Alle Berufe